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Stern 7 Burggarten Wien

Erreichbarkeit:
U-Bahn U2 Station Museumsquartier

Öffnungszeiten:
Der Park hält seine Tore (Zugang von der Ringstraße, von der Hofburg und aus Richtung Oper möglich) in der Regel von April bis Oktober von 6:00 bis 22:00 Uhr geöffnet und von November bis März von 7:00 bis 17:30 Uhr.

Tipp:
Sowohl auf der Terrasse als auch direkt im Palmenhaus kann man Kaffee und Köstlichkeiten bei einem besonderen Flair genießen.

Der Burggarten Wien (B1/B2/C2) wurde im Anschluss an die Hofburg -begrenzt durch die Ringstraße an der Vorderseite und durch die Albertina auf der Rückseite- im Jahr 1818 als Privatgarten des Kaisers auf einer Fläche von 38.000 m² angelegt.

Geschichte:

Genau wie beim Volksgarten waren die verantwortlichen Planer für diesen Park Ludwig Gabriel von Remy und der Hofgärtner Franz Antoine der Ältere. Die Besonderheit dabei war, dass Kaiser Franz als ausgebildeter Gärtner damals selbst bei der Gestaltung mitwirkte und die Auswahl neuartiger Pflanzen aus der ganzen Welt vornahm. Im Laufe der Jahre wurden einige Umgestaltungsmaßnahmen durchgeführt, der Stil eines englischen Landschaftsgartens eingebracht und ein Teich angelegt.

Geschichte:

Erst 1919 erhielt die Öffentlichkeit Zugang zum Burggarten mit seinen Denkmälern (u.a.: Marmorstatue von Mozart und Bronzestatue von Kaiser Franz Joseph) und dem Palmenhaus. Davor musste sich das Volk mit einem Blick durch die wunderschöne Zaunanlage in diesen Park in Wien begnügen. Die Einfriedung des Burggartens - und übrigens auch des Volksgartens - wurde detailgetreu unter Einbeziehung des Bundesdenkmalamts saniert und mit gleichwertiger Vergoldung und Lackierung wie anno 1863 renoviert. So erzeugt auch heute noch das monumental anmutende Eisengitter eine beeindruckend royale Optik mit seinen reichlichen Verzierungen.
1901 wurde mit dem Bau des sezessionistischen, über 2.000 m² großen Palmenhauses begonnen. Friedrich Ohmann entwarf dieses Bauwerk aus Glas und Stahl und beaufsichtigte auch die 5jährige Bauzeit der letzten großen Habsburger-Orangerie.
Der Kaiser nutzte sein privates Gewächshaus zur Entspannung und holte sich damit die Natur in das Zentrum von Wien.

Besucherinfo:

Die heutige Nutzung des Palmenhauses unterscheidet sich nicht allzu sehr von der Idee des Kaisers:
Im linken Teil befindet sich das Schmetterlinghaus, wo der Besucher auf 280 m² hunderte exotische, frei fliegende Schmetterlinge in naturnah nachempfundener, tropischer Umgebung bewundern kann. Der Eintritt kostet ca. 6,50 Euro.
Im mittleren, 15 Meter hohen Teil ist das Café-Restaurant Palmenhaus untergebracht. Zwischen 10 Meter hohen Palmen kann man stilvoll speisen und trinken und dabei durch die Glastrennwand auch die benachbarten Schmetterlinge beobachten.
Die Terrasse des Palmenhauses ist eine besonders feiner Platz zum Verweilen. Bei einer (Kaffee) Pause kann man den Blick hinunter in der Burggarten genießen.
Der rechte Teil der Orangerie dient der Bundesgartenverwaltung als Lagerraum und u.a. ist auch die Blumenbinderei hier untergebracht. Vorbereitungen für Blumendekore bei Staatsempfängen, Opernball usw. werden hier verrichtet.

Infos zu aktuellen Schließzeiten der Tore, Parkordnung und weiteres Wissenswerte zum Burggarten Wien unter:
www.bundesgaerten.at

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